Wer wir sind !
- Landstrom
ist ein Verein mit dem Ziel, Landwirten einen
günstigen Stromtarif anzubieten.
- Gegründet
wurde der Verein im Jahr 1999 - kurz nach dem
Inkrafttreten des Gesetzes zur Liberalisierung des Strommarktes.
- Der
Verein Landstrom (ehemals Allgäustrom) war jene Gruppe, die
federführend dafür sorgte, dass auch die
Landwirtschaft und
der Mittelstand die Vorteile des liberalisierten Strommarktes nutzen
konnten.
- Der Verein Landstrom arbeitet seit vielen Jahren
erfolgreich mit dem
Ziel, der Landwirtschaft (erst nur in den Landkreisen
Oberallgäu,
Ostallgäu und Unterallgäu), jetzt bayernweit,
günstige
Strompreise zu offerieren.
- Wir haben mit den Lechwerken in Augsburg (jedes Jahr neu)
einen
Basisstromvertrag abgeschlossen den "LEW Business Landstrom" und diesen unseren Mitgliedern vorgeschlagen .
- Landstrom handelt Rahmentarife für BDM Mitglieder
aus,
und dieses beitragsfrei!
So lief die ganze Geschichte bis heute !
Der
Verein Landstrom war bundesweit
der
erste Zusammenschluss von Landwirten, der vor
rund 10 Jahren
gegründet wurde, um gemeinsam mit den Versorgern Rahmentarife
abzuschließen.
Bauernverband und Maschinenring haben erst
nach
großem Zulauf zu unserem
Verein reagiert.
Unsere
Mitglieder bezahlen
grundsätzlich keinen Beitrag, sie sind auch nicht an unsere
Tarife gebunden,
sondern können sich alternativ auch im Internet selbst eigene
Tarife auswählen
und dann wahlweise auch wieder zurückkommen. Kurz: die
Mitglieder haben alle
Rechte aber keine Pflichten, sie können allein von unseren
Verhandlungen
profitieren.
Der
Landstrom positioniert sich ab
sofort ausdrücklich als Vertreter der Milchbauern des BDM, ein
vom BDM bestimmter
Vertreter wird zukünftig immer an den Verhandlungen
teilnehmen, zudem der
Vorstand des Landstrom ebenfalls
aus
BDM
Mitgliedern besteht.
Die
Struktur des Landstrom gibt es
nur im Allgäu, der ausgehandelte Tarif mit den Lechwerken
(RWE) kann aber in
ganz Bayern bezogen werden. Es wäre wünschenswert,
wenn sich auch in anderen
Regionen Kreisverbände bilden könnten. Die
Möglichkeit zu Verhandlungen auch
mit lokalen Anbietern wäre eine zusätzliche
Alternative. Ziel muss es sein, in
ganz Deutschland Vertreter des Landstrom zu haben, so dass
deutschlandweit alle
Milcherzeuger profitieren können. Interessierte sollten sich
umgehend wegen der
Logistik an den Landstrom wenden, diese wird auch in Kürze
eine eigene Internetseite
herausgeben.
Bei
den diesjährigen Verhandlungen
mit der LEW ist es gelungen, den Tarif aus 2009 ohne Erhöhungen
zu übernehmen.
Es besteht zusätzlich ein Angebot bis zum 15. 12. 2009,
nachdem dieser Tarif
sogar bis zum 31. 12. 2011 garantiert werden kann. Den einzigen
Wermutstropfen
bildet wie immer der Block "Steuern und Abgaben", aus dem mittlerweile
gut 40 %
der Stromkosten bestehen und der völlig unabhängig
von den einzelnen Versorgern
gebildet wird.
Nachdem
vor Jahren die Stromsteuer
eingeführt wurde, nimmt nun der Posten EEG darin einen immer
größeren Raum ein. Steuern und Abgaben sind nicht Teil der
Preisgarantie. Dafür besteht ein bundesweiter
Ausgleichsmechanismus nach
AusglMechV. Es
handelt sich dabei um eine bundesweite Ausgleichszahlung für
die Einspeisung
der erneuerbaren Energien.
Die
Vergütungszahlungen an die
Betreiber von Wind-, Solarstrom- und Biomasseanlagen werden vom Jahr
2009 mit
10 Milliarden Euro auf rund 12,7 Milliarden € im Jahr 2010
steigen. Dies führt
zu einem Beitrag zur Förderung des Ausbaus der erneuerbaren
Energien im
Umlageverfahren von 1,109 ct im Jahr 2009 auf 2,047 ct im kommenden
Jahr 2010,
eine Steigerung von rund
75
%. Diese
Erhöhung trägt der Verbraucher und sie ist sicher
nicht die letzte.
Schaubild aus LEW
Gebiet

In
Zeiten ruinöser Milchpreise darf
die Kostenseite nicht vernachlässigt werden, vor allem nicht
in der
stromintensiven Milchproduktion.
Zusammenhalt
haben die
Milcherzeuger im BDM in den letzten Wochen und Monaten eindrucksvoll
bewiesen,
nur dieser kann uns auch hier zum Ziel führen. Je mehr
Abnehmer hinter einem
Verhandlungsführer stehen, um so besser ist dessen
Ausgangsposition und
natürlich das gewünschte Ergebnis.
Der
Landstrom hat sich nie ausscließlich auf
seine Mitglieder beschränkt, sondern vor wenigen Jahren den
vom Verein ausgehandelten
Tarif allen Bauern im Verbreitungsgebiet frei zur Verfügung
gestellt. Dies hat
besonders den Milcherzeugern, für die der Rahmenvertrag eines
Verbandes durch
Kündigung nicht mehr zur Verfügung stand, einen
äquivalenten Ersatz gebracht.
0800
328 328 9, Stichwort Tarif
Landstrom, es soll eine weitere
Hotlinie des Mutterkonzerns RWE folgen, zusätzlich in
Kürze eine eigene
Internetplattform von Landstrom.
Wichtig: Eine Kündigung
müsste spätestens Ende November 2009
erfolgen. Der Kunde hat nach Bekanntgabe einer Preisanhebung ein Sonderkündigungsrecht von 4 Wochen.